Das richtige Essen zur richtigen Zeit erfreut den Körper mit Sicherheit

Köchin oder Heilpraktikerin?
Die ursprüngliche alte Chinesische Medizin umfasste den ganzen Menschen mit all seinen Aspekten. Dazu gehörten die seelischen und sozialen Einflüsse, die im direkten Zusammenhang zu „Heil“ oder „Unheil“ stehen. Dazu gehörte aber ebenso die Qulaität und Regelmäßigkeit der Ernährung, die die „Mitte“ stärken oder schwächen konnte. Von daher mussten gute Therapeuten sich gut mit Lebensmitteln und deren Zubereitung auskennen.

Essen ist Medizin

Das richtige Essen zur richtigen Zeit

Da der Mensch mit allen Strukturen, Organen, Emotionen und Lebenszyklen den Fünf-Elementen zugeordnet werden kann, lässt sich anhand der Beschwerden und der Puls- und Zungendiagnostik gut  herausfinden, in welchem Element das Ungleichgewicht besteht.

Die Liebhaber der Fünf-Elemente-Lehre wissen, welche Nahrungsmittel auf die einzelnen Elemente wirken und wie sie wirken. Meine Rezeptur besteht also nicht aus Tröpfchen, Globulis oder Pillen, sondern aus Lebensmittellisten und Kochempfehlungen. Wer bei diesem Teil lauchen würde, würde sich also wirklich die Frage stellen: „Ist sie Köchin oder Heilpraktikerin?“
Essen als Medizin zu nutzen hat einen großen Vorteil: Wir müssen sowieso essen. Also macht es Sinn, gezielt zu essen, was mich positiv beeinflusst. Es wirkt spürbar und hat ist nebenwirkungsfrei.

Die Wirkung der Kaffeebohne

Wenn Kaffee das Herz puscht

Ein kleines Beispiel aus der Praxis: Es passiert immer mal wieder, dass wir zuviel Kaffee trinken. Je älter wir werden, desto stärker ist der spürbare Einfluss auf das Herz und wir werden etwas überdreht oder manch einer bekommt „Herzklabastern“. Vernünftig ist es in dem Fall, den Kaffeekonsum  etwas einzuschränken, doch wenn es doch einmal zu viel des guten Kaffees wurde, so dass die Pumpe rast und Sie nervös werden, dann trinken Sie Grapefruitsaft.
Kaffee und Grapefruit sind bitter. Beide haben wegen des bitteren Geschmacks eine Wirkung auf das Herz, welches ebenso wie die beiden dem Feuer-Element zugeordnet werden. Kaffee ist energetisch heiß und bringt das Herz zum Brodeln, Grapefruit ist energetisch kalt und löscht das „Herzfeuer“ wieder. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Versuch macht klug 😉

Grapefruit und Kaffee

Grapefruit kühlt den Kaffeerausch

Und für alle, die noch etwas weiter in  die Entstehung der Chinesischen Medizin tauchen möchten:
Die chinesische Medizin hat ihre Ursprünge im alten China. Das älteste Lehrbuch, das „Huang Di Nei Jing“ (der Klassiker der inneren Medizin des Gelben Kaisers) ist ca. 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden und gilt im Osten wie im Westen heute noch als wichtige Grundlage einer fundierten Ausbildung in Chinesischer Medizin.

Während der verschiedenen Epochen der Chinesischen Geschichte veränderten sich ebenfalls die Sichtweisen in Bezug auf die Entstehung von Krankheit.
In der Frühzeit wurde das I Ging als Orakel eingesetzt und es war selbstverständlich, dass seelische Kräfte auf den Menschen einwirkten und seine Gesundheit beeinträchtigen konnten. Das Alterum beinhaltete den Daoismus und den Konfuzianismus. Der Daoismus erklärte, das der Mensch im Einklang mit dem Dao (Lauf der Welt) leben musste, um Unsterblichkeit zu erlangen. Unter Konfuzius hingen Heil und Unheil von den sozialen Bindungen und Einflüssen ab. In der Neuzeit entstand „die Schule der Mitte“. Diese vertrat die These, dass die Gesundheit nur durch die Pflege „der Mitte“ erhalten werden könne, was durch eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung und durch meditative Techniken gelänge.
In der seit 1949 bestehenden Volksrepublik China wurde die althergebrachte Chinesische Medizin nach den politischen und gesellschaftlichen Erfordernissen vereinheitlicht und von „überflüssigen“ Aspekten „bereinigt“. Erst hier entstand die TCM „Traditionelle Chinesische Medizin“, die dem westlichen Denken der „Symptombehandlung“ etwas näher kam.


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